Touchscreen-Handy – Vor-und Nachteile

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Das erste Handy kam 1983 Markt. Zu Beginn der Geschichte des Mobiltelefons war es vor allem wichtig, dass man mit den Geräten telefonieren konnte. Heute ist ein Handy nicht mehr einfach nur ein Telefon. Es dient als Kalender, bietet Zugang zum Internet und ersetzt nicht selten technische Geräte wie den PDA. Während bis 2006 alle Handys über Tasten oder mithilfe eines Touchpens gesteuert wurden, hat seit Anfang 2007 nun der Touchscreen die Marktgewalt übernommen.

Mobiltelefone mit Touchscreen, auch Berührungsbildschirm genannt, haben eine sensible Oberfläche, die auf Berührungen des Fingers reagiert. Befehle werden durch leichtes Antippen erteilt, was einen Programmablauf in Gang setzt. Bei einem Touchscreen gibt es verschiedenen Funktionsweisen. Mobiltelefone sind mit einem kapazitiven Screen ausgestattet. Bei dieser Form wird dauerhaft ein elektrisches Feld erzeugt, über das ein Ladungstransport möglich ist. Durch Druck mit dem Finger oder einem leitfähigen Eingabestift entsteht ein Entladezyklus, der die Informationen an den Controller überträgt. Nun werden diese verarbeitet und umgesetzt.

Ein Touchscreen kann aber auch aus zwei Ebenen leitfähiger Streifen bestehen. Eine Ebene dient in diesem Fall als Treiber, die andere dient als Sensor. Auch hier ist nur eine Bedienung durch den Finger oder einen passenden Eingabestift möglich. Bei den meisten Mobiltelefonen gibt es die Möglichkeit, die Empfindlichkeit des Bildschirms einzustellen.

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